Diese ist die erste Seite zu Corona auf dieser Homepage. Um die erste Seite mit aktuellen Themen zu füllen und gleichzeitig diese Inforamtion zu erhalten haben wir diese Seite sozuagen archiviert.

Die COVID 19 Erkrankung wird durch das Sars-CoV-2 Virus, auch Coronavirus genannt, ausgelöst. Die Erkrankung wurde erstmals Ende letzten Jahres in China diagnostiziert und hat sich mittlerweile weltweit ausgebreitet. Die Wahrscheinlichkeit bei einem Kontakt mit diesem Virus auch an der COVID 19 Erkrankung zu erkranken ist deutlich geringer wie bei anderen bekannten Viruserkrankungen wie z.B. Masern, Mumps, Röteln. Wenn eine Erkrankung eingetreten ist, ist bei einer Masernerkrankung ein schwerer oder sogar tödlicher Verlauf wahrscheinlicher als bei einer COVID 19 Erkrankung. Wieso ist diese Erkrankung trotzdem so gefährlich, dass wir einen großen Aufwand zur Begrenzung treiben müssen?
Dieses Virus ist neu und in unserer Bevölkerung gibt es keine Immunität. D.h., eine Ansteckungskette wird nie unterbrochen dadurch, dass das Virus auf einen Menschen mit Immunität trifft. Das führt dazu, dass trotz der nur mäßigen Fähigkeit zur Ansteckung die Erkrankung sich schnell ausbreiten und sehr sehr viele Menschen in kurzer Zeit erkranken können. Das führt dazu, dass auch bei einer in der Relation zu Masern geringen Sterblichkeit, diese wird zurzeit mit 0,5% über alle Erkrankten angenommen, viele Menschen sterben würden. Würde man eine Verbreiterung wie bei der normalen Influenza/Grippe z.B. 2017/18 mit über 10 Millionen Erkrankten zulassen, wurde das immerhin zu über 50.000 Toten führen; bei einer ungebremsten Ausbreitung würde man aber noch viel mehr Erkrankte und direkt an der COVID 19 Erkrankung Verstorbene erwarten. Es gäbe aber auch einen indirekten Effekt, das Gesundheitssystem würde überlastet, wie z.B. in Norditalien geschehen, sodass andere Erkrankte nicht mehr in das Krankenhaus oder in die Praxen kommen könnten und an unter normalen Umständen behandelbaren Erkrankungen versterben würden. Hat es so etwas schon mal gegeben, dass ein Virus auf eine Bevölkerung ohne Immunität gestoßen ist? Ja und wir kennen das Ergebnis. Als die Entdecker/Eroberer nach Nord- und Südamerika gekommen sind, haben Sie unsere Viruserkrankungen mitgebracht. Damals sind ganze Völker an für uns nur mäßig bedeutsamen Erkrankungen verstorben.

Auch wenn wir heute mehr über Erkrankungen durch Viren wissen, ursächlich behandeln können wir weiterhin die meisten nicht. Darum bleibt im Moment die Verhinderung von Infektionen unsere größte Chance und erfreulicherweise lässt sich die Verbreitung durch einfache Maßnahmen wie Abstandhalten, Mund-Nasen-Schutz und Händewaschen sehr gut einschränken. Bisher haben wir die Erkrankung in Deutschland relativ gut kontrolliert, ohne dass zu Ausgangssperren wie in Italien, Frankreich oder Spanien gegriffen werden musste. Diesen Erfolg sollten wir verteidigen, gleichzeitig sollten wir noch mehr über das Virus lernen, um noch spezifische Situationen mit einem hohen Übertragungsrisiko vermeiden zu können. Eine Testung auf eine (noch) unbemerkte Infektion durch das Virus ist eine zusätzliche Möglichkeit, Schutzmaßnahmen gezielt zu intensivieren, Beschränkungen also besonders dort durchzuführen, wo die Wahrscheinlichkeit einer Übertragung besonders hoch ist. Eine negative Testung ist dabei immer nur eine Momentaufnahme, sie darf nicht zur falschen Sicherheit führen, sie darf nicht zu einer Verminderung der Anstrengung führen. Ein positiver Test ist eindeutig, hier ist Virus RNA nachgewiesen. Nach einer Infektion ist jedoch ein Test nicht sofort positiv, es dauert ein bis mehrere Tage bis das Virus sich so vermehrt hat, dass der Test positiv wird. Darum ist eine Infektion am Vortag durch eine Testung nicht ausgeschlossen.

Eine Infektion mit dem Coronavirus äußert sich insbesondere durch Symptome wie Husten und Fieber. Ein besonders wichtiger Hinweis auf eine (schwerwiegende) Erkrankung: neu aufgetretene Kurzatmigkeit, oder wenn sich die Kurzatmigkeit deutlich verschlechtert. Auch berichtet wurde über das charakteristische Symptom des Verlust von Geruchs- und Geschmackssinn. Es wird angenommen, dass etwa 80% der diagnostizierten Personen einen milden Verlauf haben und ambulant behandelt werden können. Etwa 20% haben einen schwereren Verlauf mit Notwendigkeit zur Krankenhauseinweisung und etwa 5% aller diagnostizierten Patienten versterben in Deutschland. Es ist davon auszugehen, dass die Rate der nicht erkannten Infektionen sehr hoch ist, z.B. 10 mal so hoch wie zurzeit diagnostiziert. Weitere allgemeine Informationen finden Sie über die Links am Ende dieser Seite.

Was ist zu tun, wenn Sie befürchten an COVID 19 erkrankt zu sein?

Die Hygieneregeln sind besonders einzuhalten. Kontakte die eine weitere Verbreitung möglich machen sind zu vermeiden. In einem telefonischen Kontakt mit Ihrer Hausarztpraxis kann das weitere Vorgehen abgeklärt werden, bei bestehenden Symptomen ist eine Testung auf Sars-CoV-2 mittels eines Abstriches aus dem Nasen und Rachenraum Standard um eine Infektion nachzuweisen oder auszuschließen. Wir würden Ihnen hierzu einen Termin in unserer täglich durchgeführten Infektionssprechstunde vergeben. Dabei wird nicht nur ein Test auf Sars-CoV-2 durchgeführt, sondern zunächst durch Anamnese und körperliche Untersuchung auch alle anderen Möglichkeiten abgeklärt, gegebenenfalls eine Blut und Urin Untersuchung veranlasst, eine Röntgen-Diagnostik etc., je nachdem welches klinische Bild sich ergibt.

Neuerdings wird durch Testung von Personen ohne Symptome in besonderen Risikosituationen versucht, asymptomatisch Erkrankte zu erkennen, um frühzeitig eine Ausbreitung zu unterbinden. Hierzu wurden kürzlich eine Vielzahl von Verordnungen erlassen, leider ging oft die politische und medienwirksame Ankündigung einer konkreten Gestaltung der Umsetzung voraus, sodass oft in der täglichen Praxis Widersprüche und Lücken in der Umsetzung zutage traten. In den folgenden Kapiteln haben wir die verschiedenen Konstellationen dargestellt, die Voraussetzungen erläutert. Allen Situationen gemein ist, dass nur nach einer telefonischen Terminvergabe ein Besuch in der Infektionssprechstunde möglich ist. Durch das besondere Management in der Infektionssprechstunde, vollkommen getrennt vom übrigen Praxisablauf und ohne Kontakt zu anderen Praxisbesuchen, wird eine weitere Verbreitung des Virus verhindert. Rufen Sie uns an um das individuelle Vorgehen bei Ihnen zu vereinbaren.

 

Allgemeine Informationen zum Umgang mit der Coronavirusinfektion:

Information des Robert-Koch-Institut (RKI) Download als PDF: Bin ich betroffen und was ist zu tun?

Informationen des Ministerium für Arbeit Gesundheit und Soziales (MAGS)

  • Informations-Angebot
  • Rechtliche Regelungen in NRW

Informationen der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration: Frau Annette Widmann-Mauz: Informationen in mehreren Sprachen

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Informationsseite der Kassenärztlichen Bundesvereinigung für Patient*innen: Patientenservice: Die Nummer mit den Elfen

Für eine medizinisch fundierte Ersteinschätzung: Covid-Guide

Der COVID-Guide ist ein Medizinprodukt. COVID-Guide wurde in Übereinstimmung mit der europäischen Medizinprodukterichtlinie (93/42/EWG MDD) entwickelt.